Unser Trail
Wir habe immer ein Projekt, an dem wir arbeiten.
Ein Pferd ist ein Bewegungstier und sollte so oft wie möglich diesem Grundbedürfnis seines Wesens nachkommen können. Es wird immer Momente im Leben eines Pferdes geben, in denen aus gesundheitlichen Gründen das Reiten oder auch Bewegen allgemein nur eingeschränkt und nur unter sehr kontrollierten Bedingungen stattfinden kann.
Wir haben deshalb folgende Ideen umgesetzt:
Tor
DURCHLÄSSIGKEIT-
RITTIGKEIT-GEHORSAM
Vom Pferd aus öffnet der Reiter
das Tor, durchreitet es und schließt
es hinter sich. Sowohl Mensch als
auch Pferd müssen sich
konzentrieren und präzise arbeiten.
Mit feinen Hilfestellungen
kontrolliert der Reiter vor allem die
Hinterhand. Während er etwa die
einhändige Zügelführung
verbessert, trainiert das Pferd seine
Konzentrationsfähigkeit, Rittigkeit
und den Gehorsam.
Wassergraben
Gelassenheit und Mut, sich von unterschiedlichsten Umweltreize nicht beeindrucken zu lassen.
Wassertreten
Die richtige Wassertiefe
Um den Muskelaufbau des Pferdes beim Wassertreten nicht ungünstig zu beeinflussen, sollte das Wasser idealerweise bis zum Vorderfußwurzelgelenk reichen. Bei tieferem Wasser muss das Pferd die Beine zu weit hochheben, wobei es sehr anstrengende, unnatürliche Bewegungen ausführt. Es kostet die Pferde viel Zeit und Kraft ihre Beine hochzuheben, was in der Folge zu einer permanenten Verkürzung der Tritte führt. Wählt man allerdings eine Stelle aus, wo das Wasser dem Pferd bis zu den Ellbogen reicht, zeigt das Pferd eine flachere Aktion. Das Wasser wird jetzt vom Pferd verdrängt, was zu einem Aufbau der richtigen Muskeln führt.
Langsam ist besser
Wenn man mit dem Pferd durchs Wasser reitet, sollte man auf gar keinen Fall ein zu hohes Tempo einlegen. Das Pferd kann ansonsten schnell das Gleichgewicht verlieren, stolpern und fallen.
Weiterhin sollte man auch nicht zu lange mit dem Pferd auf einer Stelle verharren, da dabei die Gefahr besteht, dass das Pferd mit den Hufen im weichen Sand einsinkt, seine Beine nicht schnell genug frei bekommt und so ebenfalls aus dem Gleichgewicht gerät.
Wassertreten als regelmäßiges Training
Das Wassertreten kann den Trainingsplan des Pferdes sinnvoll ergänzen. Dazu wird empfohlen, etwa zwei bis maximal drei Mal in der Woche Wassertreten in den Trainingsplan aufzunehmen. Dabei sollte eine Dauer pro Einheit von 20 Minuten nicht überschritten werden. Zusätzlich sollten noch andere Übungen mit dem Pferd durchgeführt werden, um einen gleichmäßigen Muskelaufbau zu erreichen.
Flattertor
GELASSENHEIT-
VERTRAUEN-
ZUSAMMENARBEIT
Beim Gelassenheitstraining liegt der Fokus darauf, das Pferd selbst entdecken zu lassen, dass beängstigende Gegenstände und Situationen, ganz gleich welcher Form, nicht zwingend zum Fluchtverhalten führen müssen. Ziel ist, dass das Pferd ohne Stress, am Führseil oder geritten, den Vorhang durchquert.
Stangenarbeit
Stangen im Pferdetraining können – clever eingesetzt – richtige Wundermittel sein. Sie aktivieren die Hinterhand, lockern und stärken die Rückenmuskulatur und fördern vor allem die Koordination und die Aufmerksamkeit des Pferdes
KONZENTRATION
TRITTSICHERHEIT
TRAGKRAFT
Dabei werden hohe Anforderungen an die Durchlässigkeit und Wendigkeit der Pferde gestellt.
Sowohl Mensch als auch Pferd müssen sich konzentrieren und präzise arbeiten.
Hügel
KRAFTAUFBAU-KONTROLLE-
FEINE HILFEN
Das Training am Hang – vor allem bergauf- schult das Pferd stark in der Muskulatur der Hinterhand und gleichzeitig auch die Bauchmuskulatur. Es fördert die Versammlungsbereitschaft und Kraft – die Hinterhand schiebt und die Vorhand muss raumgreifend nach vorne „herausbugsiert“ werden. Die Nacken- und Rückenmuskulatur werden dabei gedehnt. Nicht nur die Stufen, sondern auch allgemein trainiert das Hang- oder Bergtraining den "Po" des Pferdes, so dass er nicht nur gekräftigt sondern auch noch wohl geformt wird. Für das ein oder andere Pferd kann dieser Parcours körperlich sehr anstrengend sein.
Wer möchte, kann die Stufen auch nach unten ausprobieren. Bergab muss das Pferd hierbei seine Beine gut sortieren, den Schwerpunkt auf die Hinterhand setzen und gut taxieren damit es nicht nach vorne „überfällt“. Es sollte auch hier kontrolliert seinen Weg nach unten suchen.
Hier werden sowohl deine als auch die Koordination deines Pferdes geschult. Wie gut bist du in der Lage, dein Pferd zu kontrollieren? Es unter- bzw. oberhalb der Stufen anzuhalten, warten zu lassen und erst auf dein Kommando am langen Seil losgehen zu lassen? Hält dein Pferd seinen Raum zu dir ein?
Schwimmnudel Vertrauensgasse
Körpergefühl von Pferden trainieren!
Die ersten Durchgänge durch die Vertrauensgasse sind für jedes Pferd eine Überwindung. Aber genau darin liegt der Sinn dieser Gasse. Fordere dein Pferd zu neuen, für das Pferd vermeintlich gefährlichen Aufgaben auf und lasse es herausfinden, dass ihm dabei nichts passiert. So wird es dir nach und nach mehr vertrauen und deine Führungsqualität schätzen lernen.
Darüber hinaus gewöhnt die Vertrauensgasse dein Pferd an enge Durchgänge sowie Geräusche und kann somit perfekt als Verladetraining genutzt werden.
Verladetraining: Mit einer eng gestellten Vertrauensgasse kannst du deinem Pferd spielerisch die Angst vor dem Anhänger nehmen: Enge, Eingeschlossen sein
und dabei noch viele Geräusche und Berührungen werden hiermit zur angenehmen Routine.
- Übergänge in langsamere Gangarten bei flotten Pferden, da die Gasse bremsend wirkt. So bremst die Gasse das Pferd und du musst weniger korrigieren.
Die Brücke
Ist grundsätzlich ein einfach zu reitendes Hindernis aus dem Working Equitation Trail. Es stellt keine besonders großen Voraussetzungen an die Ausbildung des Pferdes, noch erfordert es außergewöhnliche Geschicklichkeit. Je nach Temperament des Pferdes und optischer Aufmachung kann die Brücke jedoch durchaus zur Herausforderung werden. Daher sollte auch dieses simple Hindernis regelmäßig ins Training eingebaut werden.
Es gibt Pferde, welchen die Brücke so suspekt ist, dass sie sie gar nicht erst betreten wollen. Auch das Geräusch durch den anderen Untergrund der Brücke kann sensible Pferde beim Auftreten abschrecken.
Wipþe
MUT UND VERTRAUEN
Ganzkörper-Workout
Welche Muskelgruppen beim Wippen angesprochen werden, hängt von zweierlei ab: der Ausführung, also wie und in welcher Körperhaltung das Pferd wippt, und dem Wippentyp.
Ganzkörperwippen, auf denen das gesamte Pferd zum Stehen kommt, und Zweibeinwippen für Vor- oder Hinterhand. Mit ihnen lassen sich unterschiedliche Bereiche des Pferdekörpers ganz gezielt trainieren. „Steht das Pferd mit der Vorhand auf der Zweibeinwippe, wird die Schulterblattaufhängung, Rumpfaufhängung und Brustmuskulatur gelockert und trainiert. Verwendet man sie mit der Hinterhand, wird die Aufhängung des Beckens, die Bauchmuskulatur und die innere Lendenmuskulatur gekräftigt. Den Rundumschlag bringt die Ganzkörperwippe. „Hier wird im Prinzip der gesamte Körper trainiert, vor allem aber die untere und obere Muskelkette, also Bauch- und Rückenmuskulatur. Und bei den Wipp-Wapps (beim Vor- und Zurückschwingen, Anm.) wird zusätzlich die Hankenbeugung gefördert.“
www.bettys-tiertraining.at Bettina Brückler
Desensibilisierung mit der Plane
Der Schrecken vieler Pferde sind Plastiktüten, Planen,...Sie flattern, machen seltsame Geräusche und bewegen sich wie von Geisterhand.
Viele verschiedene Übungen kann man hier in sein Training einbringen.
- über die Plane reiten
- über das Pferd legen
- über ein Hindernis legen
- rascheln in allen möglichen Varianten
Oder einfach die Plane hinter sich herziehen .